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Der Park

In den 20er Jahren begann Otto Krebs, die Gutsanlage umzugestalten: Die Landwirtschaft wurde nach den Prämissen moderner Produktion betrieben, das überkommene Gutshaus in einen repräsentativen Sommersitz verwandelt und der Garten zu einem beeindruckenden Park erneuert.

Als Gartenarchitekt wurde Franz Wirtz verpflichtet. Viele Skulpturen schuf der Weimarer Bildhauer Joseph Heise. Weitere Höhepunkte waren der "Sämann" und der "Sargträger" von Meunier sowie Plastiken "Ehernes Zeitalter" und "Stehende" von Rodin. Eine heute nur noch in ihren Resten zu erlebende Besonderheit war das Aöpinum.

Eine Gärtnerei, ein Stauden- und Rosengarten dienten zur Anzucht von Pflanzen für die Parkgestaltung und auch zur Eigenversorgung des Gutes. Noch heute gibt es zwei Rosensorten von Otto Krebs im 8 ha großen Park zu bewundern. Führungen durch das Areal werden auf Wunsch organisiert.